VDA-Präsidentin Hildegard Müller meldet sich deutlich zu Wort
Bei aller notwendigen diplomatischen verbalen Zurückhaltung: Knallhart hat die VDA-Chefin Hildegard Müller auf der VDA-Jahrespressekonferenz darauf hingewiesen, dass es nicht Fehler der Autoindustrie seien, die zur Krise in der Autoindustrie geführt haben, sondern die politischen Rahmenbedingungen.
Wörtlich sagte sie: „Die Daten zeigen erneut: Es geht hier nicht um die Krise der Industrie, sondern es ist unbestreitbar: Deutschland hat eine massive Standortkrise.“ Belege dafür fänden sich in einer VDA-Umfrage unter den VDA-Mitgliedern der Automobilzulieferer und den mittelständisch geprägten Herstellern von Anhänger, Aufbauten und Bussen. Und diese Erkenntnisse sind erschreckend: Knapp die Hälfte der Firmen, die in Deutschland Beschäftigung abbauen, bauen gleichzeitig Beschäftigung im Ausland auf.
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