“How To Survive The Coming Ice Age” – Die Medien und der Klimawandel

Wer der Wissenschaft glaubt, muss sich manchmal wundern, wie wechselhaft deren Erkenntnisse zuweilen sind. Auch zu beobachten an den Titelbildern von Zeitschriften, die die jeweiligen Befunde verbreiten. Nicht nur das renommierte Time Magazine, sondern auch deutsche Medien warnten in den Siebzigern bis in die Achtziger des letzten Jahrhunderts vor einer drohenden Eiszeit: “How To Survive The Coming Ice Age”.

Werden wir in 30 Jahren ebenfalls mit Belustigung auf die heutige Klimadiskussion mit der drohenden Hitzewelle schauen und erkennen, dass wir mit der dräuenden „Klimakatastrophe“ falsch lagen? Wir wissen es nicht, aber selbst seriöse Klimawissenschaftler wie Hans von Storch warnen weniger vor einer „Klimakatastrophe“ als vor der religiös auftretenden Klimahysterie. Bei jedem Wetterereignis werde dies als Ergebnis des Klimawandels bezeichnet. „Viele meiner Kollegen haben die Schnauze voll von diesen Übertreibungen“, sagt von Storch und hat sich damit einen fulminanten Shitstorm eingefangen.

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Gastbeitrag von Harald Kaiser: Wenn Ideologie auf Realität trifft

Autokäufer lassen sich von Anti-Auto-Ideologie kaum bis gar nicht beeinflussen. Trotz des inzwischen weit verbreiteten Auto-und SUV-Bashing, verzeichnet der Neuwagenmarkt in Deutschland nach sieben Monaten ein stabiles Plus von einem Prozent. Wichtigster Treiber dieser Entwicklung sind, täterätää!, SUV-Fahrzeuge. Deren Marktanteil hat sich seit 2015 verdoppelt.

Offenbar kümmert die Käufer das allgemeine Geplärre gegen diese Autokategorie überhaupt nicht. Ferner liegt die Vermutung nahe, dass nur in Umfragen eine (populäre) Anti-Haltung dazu vertreten wird. Wenn es jedoch darum geht, dass privat ein neues Auto zum Kauf ansteht, dann ist die vermeintliche politisch korrekte Haltung Makulatur. So ist für 2019 davon auszugehen, dass mehr als jedes Dritte neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland ein SUV sein wird.


Prof. Dr. Fritz Vahrenholt kritisiert „Klimahysterie“, obwohl er selbst zu den oft als Argument genannten 97 Prozent der Wissenschaftler gehört

„Die Chinesen werden einen Teufel tun, auf Kohle zu verzichten. Nach dem Pariser Klimaabkommen dürfen sie den CO2-Ausstoß noch um jene Menge erhöhen, die Europa emittiert. Das zeigt, wie maßlos unsere Debatte geworden ist. Sie wird am Ende zu Armut führen. Immerhin geht die Temperatur seit 2016 zurück“, sagt der Umweltexperte Fritz Vahrenholt im Hamburger Abendblatt.

Was in der Diskussion beim Verweis auf das Pariser Klimaabkommen immer untergeht: dass die Chinesen ihren CO2-Austoß sogar noch deutlich steigern dürfen, während wir uns auf eine physikalisch-chemische Unmöglichkeit, einer „Klimaneutralität“ verpflichtet haben. Vahrenholt sagt: „Die Klima-Diskussion ist so hysterisch geworden, dass sie die Politik vor sich hertreibt. Wir haben aber keinen Klimanotstand.“


Toyota setzt konsequent auf die Brennstoffzelle und stellt den Mirai II vor

Als Toyota 1997 den Prius-Hybrid auf den Markt brachte, prognostizierten viele Auto-„Experten“, dass sich diese Technik nicht durchsetzen würde. Auch wir zweifelten. Wir hatten nicht mit der quartalsberichtsfernen Zielstrebigkeit und Konsequenz der Japaner gerechnet.

Sie zogen ihr Hybrid-Projekt mit fernöstlicher Gelassenheit durch und haben damit Erfolg. Heute hat nahezu jeder Autohersteller einen Hybrid im Modellprogramm. Nun geht Toyota zügig auf die Brennstoffzelle zu:  „Sie ist der vielversprechendste Weg zur umweltgerechten Automobilität“, sagt Toyota.

Sportliches Coupé-Design soll Kunden überzeugen


Audi unter Strom – so planen die Ingolstädter ihre Elektrozukunft

Anders als der Wettbewerber aus München belässt es Audi nicht mit zwei Elektromobilen, um dann ein paar Jahre Pause zu machen. Der Audi e-tron war nur der Auftakt einer lang angelegten E-Offensive, die den Münchner Wettbewerber auf diesem Feld alt aussehen lässt. Die E-Langzeitstrategie von Audi gestaltet sich als glaubwürdiger und ernsthafter Schwenk, um mit dem Strom zu schwimmen.

Sicher ist es nicht leicht, in einem Verbrenner-Unternehmen mit hervorragenden Motoren plötzlich das Elektro-Zeitalter einläuten zu müssen. Das bedeutet für jeden Mitarbeiter teils schmerzhaftes Umdenken, zumal weil im Bereich der Diesel- und Otto-Motoren-Produktion Personalabbau droht. Der Übergang zur Elektromobilität ist ein gigantischer Spagat, denn einerseits müssen noch die Verbrenner gepriesen und verkauft werden, andererseits die E-Modelle ins kommunikative Bewusstsein nicht nur der Kunden (!) geschoben werden.


Audi Q3 Sportback 40 TDI quattro: Das elegante i-Tüpfelchen der Baureihe

SUV Coupé Q3 Sportback: Design vom Feinsten                 Fotos Audi

Die bei Autokritikern völlig zu Unrecht in Verruf geratenen SUV werden bei den Autokäufern nicht nur immer beliebter, sondern sie zeichnen sich auch immer wieder durch formale Impulse aus. Wie beim Audi Q3 Sportback.

Aus einem SUV ein Coupé zu machen ist hohe Design-Kunst. Beim neuen Audi Q3 Sportback ist das absolut gelungen, wenn wir mental von jenen Zeiten Abstand nehmen, zu denen ein Coupé ein flacher Zweitürer war oder sein musste.


Wie der „menschengemachte“ Klimawandel mit Heuchelei einher geht

In einer Titelgeschichte im Zentralorgan der grünen Eliten und Klimawandel-Heroen wurde Anfang August über den „Kreuzfahrt-Wahnsinn“ und seine katastrophalen Folgen für das Klima referiert. Der nicht von Geschichten-Erfinder und Fakten-Fälscher Claas Relotius geschriebene Artikel listet alles auf, was Kreuzfahrten eigentlich verbotswürdig macht.

„Luftverpestung, Ausbeutung, Menschenmassen“ – Die Schiffe verschmutzen Luft und Ozeane, selbst abgelegene Küstenstädte werden von Kreuzfahrern überrannt. Wer zahlt den Preis für den vermeintlichen Traumurlaub?“ heißt es im Vorspann. Fünf Spiegel-Journalisten haben darin zusammengetragen und aufgelistet, wie sehr Kreuzfahrten zum Klimawandel beitragen.


„Die Zeit der Privatautos in Städten ist vorbei“

Was die Panorama-Moderatorin Anja Reschke mit maliziösem Lächeln zur IAA öffentlich-rechtlich verkündet, ist die dieser Tage grassierende linkgsgrün-ideologische Sichtweise und an Dramatik nicht zu überbieten. Die IAA 2019, so die Journalistin, sei „das letzte Aufbäumen dieser sterbenden Branche“. Und weiter: „Die Zeit der Privatautos in Städten ist vorbei.“

Eine fatale Entwicklung des öffentlichen Diskurses: Aus den Autokritikern der Neunziger wurden Autogegner, die sich jetzt als militante Autohasser gebärden. Der Autohass ist dermaßen kulminiert, dass es einem angst und bange werden kann. Keine Talkshow mit überwiegend autokritischen Teilnehmern, die nicht das Fazit ziehen würde, dass die individuelle Mobilität mit dem AutoMOBIL zum Ende gekommen, mindestens aber ein Grund ist, ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Autoscham ist angesagt.