BMW 120 d: Das Ende heckgetriebener Vorurteile

Es ist wieder mal Zeit, Vorurteile über Bord zu werfen: Der BMW 1er galt lange dank seines Heckantriebs als Solitär in der Kompaktklasse und als Garant für sportlich anspruchsvolle Fahreigenschaften. Der von BMW-Liebhabern (auch von mir!) kritisierte Abschied von der angetriebenen Hinterachse würde nicht nur am sportiven Image der Marke, sondern auch am Fahrverhalten kratzen, wurde unterstellt. Der von uns aktuell getestete BMW 120 d hat alle Frontantriebs-Bedenken in Luft aufgelöst.

Auch ich habe kritisiert, dass BMW das eherne Heckantriebs-Prinzip zugunsten der Frontantriebs-Technik aufgeben würde. Jetzt mit „Front-Erfahrung“ verweigere ich mich dem Geschrei vom Untergang bayerischer Fahrfreude, die in unserer (früheren) Vorstellung nur mit Heckantrieb erreichbar schien. Mögen die Nockenwellen-Lyriker noch so sehr trauern: Fahrfreude hängt nicht am Heckantrieb, wie wir im 120d er-fahren haben.


Jens Meiners kommentiert: “Die DUH blamiert sich mit dem Mercedes-Benz GLS”

Er wirkt wie eine Kindergarten-Arbeit, der schmutzig-orange Geier mit Halskrause, den ein Mitarbeiter des Werksschutzes des Daimler-Konzerns am Morgen des 12. August entgegennehmen musste. Dort war Barbara Metz aufgetreten, ihres Zeichens stellvertretende Geschäftsführerin des Abmahnvereins Deutsche Umwelthilfe, mit einem Tross maskierter Mitarbeiterinnen im Schlepptau.


Wirtschafts-Professor Hans-Werner Sinn teilt aus: „Schluss mit den grünen Sperenzchen“

Der renommierte Wirtschafts-Wissenschaftler Hans-Werner Sinn kritisiert nicht nur den „Schwindel mit dem E-Auto“, sondern auch „grüne Sperenzchen“. Sein Fazit: „Wer die deutsche Automobilindustrie ruiniert, hilft damit nicht der Umwelt. Im Gegenteil.“ Seine Aussagen in der FAS und dem Handelsblatt lassen an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig.

 


Wie werden Auto-Präsentationen nach Corona aussehen? Nicht anders, aber kleiner.

Massive Sparprogramme bei den Autoherstellern und Corona scheinen zur Synthese gravierender Veränderungen in Sachen Produktvorstellungen zu werden. In einigen Unternehmen wurde sogar kurz darüber nachgedacht, Fahrvorstellungen neuer Autos ganz zu streichen und nur noch digital zu kommunizieren. Entwarnung: Alle Firmen wollen trotz Corona nicht auf den persönlichen Kontakt zu den Journalisten verzichten.

„Unser Chef schlug vor, dass wir uns das Geld für Fahrveranstaltungen doch angesichts Corona für die nächsten Jahre sparen könnten“, berichtet ein PR-Mann der „keinesfalls“ genannt werden will, weil „ich diesen Anschlags-Versuch auf unsere Pressearbeit dann doch abgewehrt habe“. Mag sein, dass auch andere Manager daran gedacht haben, die künftige Corona-Normalität zum Sparen in der Produktkommunikation zu nutzen; ganz abgeschworen haben sie der Spar-Idee aber auch nicht.


Denn sie wissen oft nicht, was sie sagen

Daimler-Chef Ola Källenius ist nicht allein mit dem wohl am meisten missverstandenen Wort der deutschen Sprache. Als er in Spielberg vorm Formel-1-Rennen erklären sollte, warum die Autos schwarz lackiert sind, sagte er das völlig Falsche, obwohl er das Richtige meinte.

Daimler wolle Toleranz zeigen. Wer sich bewusst macht, dass Toleranz aus dem Lateinischen eigentlich Duldung bedeutet, versteht sofort, dass man mit Toleranz nicht gegen Rassismus zu Felde ziehen kann. Toleranz ist, wenn man andere Meinungen als die eigene „duldet“, ohne sie sich zu eigen machen zu müssen. Tolerieren kann (und sollte) man Menschen, die man nicht mag. Respektieren und achten muss man alle, das darf keine Frage sein.


Gastbeitrag von Holger Douglas/UTR e.V.: Führender Klimaaktivist entschuldigt sich für Panikmache.

»Im Namen der Umweltschützer in aller Welt möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen, die wir in den letzten 30 Jahren geschaffen haben«, schreibt ein Ex-Klimaaktivist. Bricht jetzt die Front der Klimapaniker zusammen?

Kein Witz, sondern bemerkenswerte Worte eines einstigen führenden Propagandisten des menschengemachten Klimawandels. »Der Klimawandel findet statt«, twittert er. »Er ist nur nicht das Ende der Welt. Es ist nicht einmal unser ernstestes Umweltproblem.«


Deutliche Mehrheit für Verbrenner beim nächsten Autokauf

Die 6.000 Euro Prämie beim Kauf eines Batterie- oder Brennstoffzellenautos scheint nicht zu wirken. Das jedenfalls ergab eine Umfrage des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V. , in der sich 18.000 Autofahrer geäußert haben.

Die aktuelle Umfrage des Automobilclubs bestätigt die Skepsis vieler Marktforscher. Lediglich 1,6 Prozent der befragten Autofahrer würden sich heute beim Fahrzeugkauf für ein Elektroauto entscheiden. Welchen Antrieb wollen daher die Autofahrer in Deutschland?