Toyota RAV4 Plug-in Hybrid: Nichts ist unmöglich – auch kein niedriger SUV-Verbrauch

Dass der neue Toyota RV4 Plug-in Hybrid mit einer Systemleistung von 306 PS nur 1,2 Liter Benzin auf 100 km verbrauchen soll, ist allerdings nur der EU-rechtlichen, sehr komplexen Berechnungsmethode geschuldet. Denn die 18,1 kWh Batterie-Strom müssen natürlich beim Verbrauch dazugerechnet werden. Gleichwohl erweist sich der neue SUV-Allradler jenseits komplexer Bemessungsparameter tatsächlich als wirklich sparsam. Kein anderes zur Zeit auf dem Markt verfügbare Plug-in-SUV lässt sich aus der (vollen) Batterie 75 Kilometer weit bewegen, ohne den Benziner anzuwerfen.

Was haben sie in manchen Entwicklungsabteilungen und Fachredaktionen gelächelt, als Toyota vor 23 Jahren (!) den ersten Hybrid-Pkw Prius auf den Markt brachte. „Zwei schwere Antriebssysteme in einem Auto sind ineffizienter Unsinn“, formulierte es damals ein BMW-Vorstandschef. Toyota ließ sich nicht beirren, auch nicht von uns Motorjournalisten. Mittlerweile haben alle namhaften Autohersteller nicht nur Hybride, sondern auch Plug-in-Hybride im Angebot. Und man spürt, dass die Entwicklung dieser Technologie große Sprünge gemacht hat. Zwar sind nicht alle Plug-ins sparsamer als gleich starke Solo-Verbrenner; aber bei den meisten stellt man fest, dass sie mit dem flüssigem Kraftstoff sehr sparsam umgehen.

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Gastbeitrag von Holger Douglas/UTR e.V.: Führender Klimaaktivist entschuldigt sich für Panikmache.

»Im Namen der Umweltschützer in aller Welt möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen, die wir in den letzten 30 Jahren geschaffen haben«, schreibt ein Ex-Klimaaktivist. Bricht jetzt die Front der Klimapaniker zusammen?

Kein Witz, sondern bemerkenswerte Worte eines einstigen führenden Propagandisten des menschengemachten Klimawandels. »Der Klimawandel findet statt«, twittert er. »Er ist nur nicht das Ende der Welt. Es ist nicht einmal unser ernstestes Umweltproblem.«


Deutliche Mehrheit für Verbrenner beim nächsten Autokauf

Die 6.000 Euro Prämie beim Kauf eines Batterie- oder Brennstoffzellenautos scheint nicht zu wirken. Das jedenfalls ergab eine Umfrage des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V. , in der sich 18.000 Autofahrer geäußert haben.

Die aktuelle Umfrage des Automobilclubs bestätigt die Skepsis vieler Marktforscher. Lediglich 1,6 Prozent der befragten Autofahrer würden sich heute beim Fahrzeugkauf für ein Elektroauto entscheiden. Welchen Antrieb wollen daher die Autofahrer in Deutschland?


Buchbesprechung: „Goldene Zeiten“  von Harald Kaiser – ein „Must read“

Es gibt wenige Autobücher, die nicht nur im Bücherregal stehen, sondern gelesen werden (sollten). Dieses Buch sollte von jedem gelesen werden, der sich für die automobile Nachkriegsgeschichte interessiert.. Gleichermaßen spannend wie faszinierend vermittelt Ex-Stern-Reporter und -Ressortleiter Harald Kaiser mit seinem „Blick in den Rückspiegel“ die Erfolgsgeschichte des Automobils in Deutschland und der Welt.


H2 – der Kraftstoff der Zukunft? – Mit Wasserstoff kann der Verbrenner  ewig leben

KEYOU-Gründer Thomas Korn

Dass im Verbrennungsmotor auch Wasserstoff verbrannt werden kann, hat BMW schon im Projekt Clean Energy mit dem Zwölfzylinder vor 25 Jahren bewiesen. Das Projekt hat die Showbühne zwar verlassen, aber seit einigen Jahren ist der Verbrenner-Motor mit Wasserstoff wieder Realität. Dank des Münchner Start-ups KEYOU, das einen Wasserstoff-Verbrenner (zunächst) für Nutzfahrzeuge entwickelt hat.

Selbst die Bundesregierung hat die Konzentration auf ihre eingleisige Batterie-Elektromobilität zugunsten der Technologie-Offenheit verlassen und die Wasserstoff-Technologie auf der Zukunfts-Agenda ganz nach oben geschoben. Da Wasserstoff sowohl in der Brennstoffzelle zur Stromerzeugung genutzt werden als auch als Benzin- oder Diesel-Ersatz einen Verbrennungsmotor antreiben kann, scheint Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft mehr als nur Chancen zu haben.


Ist der VW-Machtkampf Herbert Diess gegen Bernd Osterloh entschieden oder ist der Führungswechsel ein Sieg ohne Gewinner?

Niemand glaubt so recht, was die PR-Herolde des Volkswagenkonzerns verkünden: dass Volkswagen-Ex-Chef Herbert Diess den Top-Job als Markenchef abgegeben hat, um „mehr Freiraum für seine Aufgaben als Konzernchef“ zu bekommen und um sich „auf das große Ganze“ konzentrieren zu können. Dabei wird verkannt: Volkswagen als Marke ist das große Ganze! Ob es eine kluge Entscheidung ist, Herbert Diess zu entmachten? Diese Entscheidung ist jedenfalls das klare Signal, dass VW nicht gegen den Betriebsrat regiert werden kann.


Sturm im Wasserglas?: VW-Video ist kein Rassismus, aber unsensibel

So viel Asche auf die Häupter der Verantwortlichen konnte nicht einmal in Sachen Diesel-Gate wahrgenommen werden. Die Staubwolke wird noch lange über der Wolfsburg zu sehen sein. Dennoch gilt: Wer ernsthaft glaubt(e), der umstrittene VW-Werbespot mit einem weggeschnippten Farbigen, entspränge Rassismus, der liegt nicht erst seit der Online-Pressekonferenz vom 11.06. falsch. Was aber alle aus dem Fall gelernt haben (sollten): Es kommt nicht darauf an, welche Botschaft vermittelt werden soll, sondern darauf, wie sie verstanden werden kann.