Werden durch Corona Auto-Shows überflüssig? Volkswagen macht den Messebesuch virtuell erlebbar

Mit einem brillanten Kommunikations-Aufschlag macht Volkswagen die Chancen digitaler Möglichkeiten deutlich. Der virtuelle VW-Messestand als Genf-Ersatz könnte der erste Schritt sein, nach Corona auf Automessen ganz zu verzichten und die anfassbare, persönliche Kommunikation auf eigene Veranstaltungen umzuleiten bzw. zu konzentrieren.

Sicher wird es weltweit weiterhin Automessen geben, aber wie sich schon in der Vergangenheit abgezeichnet hat, verlagern viele Autohersteller die Darstellung ihrer technologischen Visionen und Entwicklungen vermehrt auf Technologie-Messen wie die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Der Standortwechsel der IAA von Frankfurt nach München wird ebenfalls von einem völlig neuen Messekonzept begleitet werden, das eine starke digitale Neuausrichtung mit sich bringen dürfte.


BILD fordert „Laber-Limit für die Umwelthilfe!“

Der Umwelthilfe-Verein macht sich zur Zeit keine Freunde, aber viele Feinde. Dass der Mini-Verein mit Maxi-Klagevolumen die Corona-Krise für ideologischen Unsinn nutzt, hat bei Autobild-Chefredakteur Tom Drechsler offenbar Schnappatmung verursacht. Er fordert in seinem pointiert harten Kommentar statt Tempolimit auf der Autobahn „Laber-Limit für die Umwelthilfe!“

Es ist in der Tat erschreckend, wie skrupellos Autogegner, nein Autohasser die Corona-Krise als Brandbeschleuniger für ihre teils abstrusen Forderungs-Feuer missbrauchen. Weil der Umwelthilfe-Verein „unter dem Deckmantel, Corona-Kranken zu helfen, gerade jetzt nach einem Tempolimit ruft“, mache er sich lächerlich. „Das werden selbst die treuesten DUH-Fans als selten dämlich durchschauen!“


Genesis G80: Ist die Ähnlichkeit mit bekannten Fahrzeugen rein zufällig?

Was die neue Hyundai-Luxusmarke Genesis diese Woche in Seoul vorgestellt hat, ist geeignet, bei den europäischen Premiumherstellern und bei Kunden höchste Aufmerksamkeit zu wecken. Der neue Genesis G80 überrascht mit ästhetischem Design und technologischer Präsenz. Und erinnert an bekannte Wettbewerber.

Die Marke, seit ihrer Eigenständigkeit und ihrem Erscheinen in 2015, ist in Europa und vor allem in Deutschland kaum zur Geltung gekommen, geschweige denn ins Bewusstsein potentieller Käufer eingedrungen. Wir fuhren bereits 2014 einen Hyundai Genesis und wunderten uns über die Ähnlichkeit zu Audi-Modellen. Kein Wunder, denn der Designer Peter Schreyer hat vor seinem Wechsel nach Südkorea verschiedenen Audi- und VW-Modellen ihr Gesicht gegeben.


Klimahysteriker Schellnhuber fordert Corona-„Klima-Vertrag“ und outet sich als intellektuell benachteiligt

Dass Corona unser Leben verändern wird, kann nicht bezweifelt werden. Aber nicht nur zum Negativen. Auf einmal wird wohl selbst den Fridays-for-future Jugendlichen klar, dass ihr Klima-Gequäke nach Corona wohl das Letzte ist, was uns interessieren wird.

Insofern hat die dramatische Entwicklung für unsere Industrie gewiss auch positive Seiten. Weil wir von einer mehrdimensionalen Rezession ausgehen müssen, werden sich viele Kritiker unserer Wirtschaftsordnung und besonders der Autoindustrie zurückhalten müssen, den hoffentlich bald anstehenden Wiederaufschwung zu bremsen.


Die E-Konsequenz bei Volkswagen ist beeindruckend

Volkswagen lässt keine Möglichkeit aus, den Switch zur Elektromobilität zu pushen, zu forcieren und wo immer es geht auch zu kommunizieren. Als E-Zweifler hat man es da schwer, auf kritischer Distanz zu bleiben. Als VW-Chef Diess die radikale E-Zuwendung verkündete, hat niemand diese Konsequenz erwartet, die Volkswagen nun in allen Bereichen an den Tag legt.

Noch ist nicht entschieden, ob das Batterie-Fahrzeug den Massenmarkt beherrschen wird oder ob alternative Entwicklungen – vom synthetischen Kraftstoff bis zur wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle – das Elektroauto mit Batterie auf dem Markt überholen werden. Die Crux für alle Autohersteller ist, dass sie noch lange mit Verbrennern den Wandel wohin auch immer finanzieren müssen. Dass man mit einem innovativen Produkt auch zu früh dran sein kann, hat BMW mit den Elektrofahrzeugen i3 und i8 vorgemacht. Der mit einem kommunikativen Paukenschlag schon vor sieben (!!) Jahren zeitgleich in Präsentationen rund um die Welt vorgestellte i3 weckte Erwartungen nach weiteren E-Fahrzeugen oder zumindest nach umfangreicher Weiterentwicklung. Aber da kam nix mehr. Still ruhte der See und es entstand der Eindruck, BMW hätte die E-Mobilität ad-acta gelegt. so wie es BMW mit dem Wasserstoff-Zwölfzylinder im 7er gemacht hat, der seriennah entwickelt war, aber sang und klanglos im Museum ausgeträumter Visionen abgestellt wurde.


Neues BMW-Logo: Absolut gelungen, aber inkonsequent und voller Widersprüche

Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Sobald ein neuer Marketing-Chef in eine Firma kommt, wird erst einmal die Corporate Identity überarbeitet – zumindest die „Modernisierung“ des Logos bei einer Agentur in Auftrag gegeben. Und wie immer wird das neue zukunftsweisende Design-Objekt ob seiner polarisierenden Kraft nicht nur gelobt, sondern teils heftig kritisiert und gefragt, ob das überhaupt notwendig ist. Antwort: ja, das ist notwendig, weil sich auch die Welt der Wahrnehmung und die Sehgewohnheiten verändern. Wir wollen nicht nur neue Autos, sondern auch neue Formen sehen. In jedem Detail.

Neue Logos sind zunächst immer umstritten. Das geht BMW-Marketingchef Jens Thiemer mit dem neuen BMW-Logo nicht anders als seinem Kollegen Jochen Sengpiehl von Volkswagen, der zur letzten IAA das neue VW-Logo mit einem „schwebenden“ W präsentiert hat. Man kann sich zu Recht fragen, ob der Kunde das kreative Treiben optischer Veränderungen überhaupt wahrnimmt. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass es dieser Veränderungen bedarf, um zu signalisieren: Wir entwickeln uns weiter, bleiben nicht stehen. Der Kunde mag diese Nuancen notwendiger Veränderung nicht bewusst wahrnehmen, aber subtil strahlt auch ein Logo die Orientierungskraft einer Marke in unser Unterbewusstsein.


Jens Meiners über BMW X5 M und X6 M: Leistungsexzess an der Spitze

Es sind Fahrzeuge, bei denen selbsternannten Klimaschützern und Gleichheitsaposteln zuverlässig der Kamm schwillt: Die Rede ist von den großen SUVs, pardon, „SAV“-Modellen aus dem BMW-Programm. By the way: Die Bayern schwimmen beim Begriff SUV schon seit jeher gegen den Marketing-Mainstream und nennen ihre Geländewagen Sports Activity Vehicles.

Während sich die Plug-in-Hybride von BMW immerhin auf dem geduldigen Papier, auf das die offiziellen Verbrauchswerte aufgedruckt sind, ein grünes Mäntelchen umhängen dürfen und sich die Dieselversionen tatsächlich durch erstaunlich gute Verbrauchswerte auszeichnen, gibt es nun auch wieder die sportlichen Ableitungen der M GmbH aus Garching. Sie treiben den anspruchsbetonten Ansatz beider Baureihen wie gewohnt zum Exzess.


Volkswagen Caddy: Eine Synthese der besonderen Art

Wir haben uns daran gewöhnt, dass aus kleinen Pkw schon mal Crossover, sprich Mini-SUV werden. Dass es auch die perfekte Synthese zwischen Pkw und Lieferwagen geben kann, hat Volkswagen Nutzfahrzeuge jetzt mit der Weltpremiere in Düsseldorf gezeigt. Volkswagen Nutzfahrzeuge ist es gelungen, die Synthese zwischen Nutzfahrzeug und Personenwagen auf die Spitze zu treiben.

Die Synthese zwischen Lieferwagen und Familienauto gilt seit rund 40 Jahren als VW-Spezialität, die mit dem neuen Digital-Caddy vollends in den Fokus vieler Neuwagenkäufer rücken dürfte. War der 1978 präsentierte Ur-Ahn des neuen Caddys noch eine recht primitive Variante des damaligen Golf und eigentlich nur für die USA als Rabbit (Hase) bestimmt, so ist die fünfte Generation dieses Familien- und Handwerker-tauglichen Allrounders näher an der digitalen Komfortzone hochwertiger Pkw als an einem mobilen Gebrauchsgegenstand mit vier Rädern. Wenn die Fachleute hier auf den Modularen Querbaukasten als Caddy-Basis verweisen, ist die Erklärung prägnanter, dass hier eigentlich ein Golf neuester Bauart mit robuster Nutzbarkeit steht.


Audi RS Q3 und RS Q3 Sportback: Heiß auf Eis

Wer im Februar in Nordschweden im Auto unterwegs ist, für den ist Fahrzeug-Beherrschung auf den eisglatten Straßen nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch Quelle höchsten Fahrvergnügens. Audi hat seine neuen RS Q3 und RS Q3 Sportback nicht umsonst auf einem zugefrorenen See präsentiert. Ihre überragenden Fahreigenschaften kommen hier besonders gut zur Geltung.

Anfangs fällt es schwer, sich an die glatten Straßen zu gewöhnen. Bei jedem entgegenkommende Lkw stellst du dir die Frage: Was wäre, wenn der jetzt ins Schleudern kommt…? Du gewöhnst dich im neuen Audi schnell daran, dass du Dank Quattro-Antrieb und Spikes auf den Rädern souverän die Kontrolle behältst. Und du spürst deutlich, dass die neue Generation RS Q3 den Vorgänger in allen Kriterien der Fahrdynamik weit übertrifft.


Der Verein UTR zur letzten Sendung von „Hart aber fair“: Wie die Stromversorgung in Deutschland ruiniert wird

Zur Diskussion bei Hart aber fair äußert sich der Verein Umwelt Technik Recht: “Da werden stolz die ersten Erfolge präsentiert: Die Vernichtung der intakten Kraftwerke ist bereits angeordnet, der Strom ist bereits drastisch verteuert worden und Blackouts wurden wahrscheinlich gemacht!  Beifall auf den Rängen!

Der Klima-Kult ist ein überaus einträgliches Geschäft, auch für unseriöse Wissenschaftler. Für dieses Geschäft werden den Bürgern Billionen Euro entwendet. Die meisten Bürger nehmen das nicht wahr, weil ihnen der gesunde Menschenverstand restlos vernebelt wurde. „Gretel wir danken dir!“


Arbeitsplatzabbau in der Autoindustrie: Und es kommt noch schlimmer

Hört man in die Personalabteilungen der Autoindustrie hinein, wird hinter vorgehaltener Hand nicht die Klimakatastrophe an die Wand gemalt, sondern ein „dramatischer Personalabbau, der nur scheibchenweise kommuniziert werden soll.

Bestätigen wird diese Entwicklung  am 11. Februar Daimler-Chef Olla Källenius auf der Bilanz-Pressekonferenz. „Und es wird noch schlimmer kommen“, verriet uns ein Insider. Schlimm genug ist, dass statt des vor kurzem gerüchteweise hörbaren Abbaus von 10.000 Daimler-Arbeitsplätzen nun von 15.000 die Rede ist.


Volkswagen CEO Herbert Diess wollte mit einer „Brandrede“ das Management aufrütteln – Geht der Schuss nach hinten los?

Wenn es nach Volkswagen-Chef Herbert Diess geht, ist die traditionelle Autoindustrie am Ende ihrer Entwicklung angekommen. Das Auto werde zum „Internet-Device“.  Mit seiner Rede vor Führungskräften hat Diess aber weniger Probleme der Autoindustrie beschrieben, sondern im Wesentlichen die Probleme von Volkswagen. Dass die Rede bei den Mitarbeitern nicht gerade als Motivations-Beschleuniger wirkt, ist bis zu den Verkäufern im Handel zu spüren.

„Wir müssen heute unsere Diesel und Benziner verkaufen und sollen gleichzeitig unseren Kunden sagen, dass sie dann die aussterbende Vergangenheit kaufen und eigentlich drauf verzichten und gleich einen batterieelektrischen ID.3 nehmen sollen? Das ist ein unüberbrückbarer Widerspruch!“ sagt der Verkaufsleiter eines großen Münchner VW-Betriebs. „Mit seiner Rede hat mir Diess jede Motivation genommen, einem Kunden noch einen neuen Golf einzureden…“ Diesen müsse man aber verkaufen, „um die fragwürdige E-Mobilität zu finanzieren“. Und: “Jeden Tag fragen uns Kunden, ob sie mit einem Neukauf besser noch warten sollen. Wir müssen uns im Kopf enorm verbiegen, um unser Produkte von heute glaubhaft zu vertreten.”


Peter Schwerdtmann: Der falsche Plan – die Politik spricht mit zwei Zungen

Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.


CES Las Vegas: Audis Blick in die Zukunft

Wenn man die jeweils in den ersten Tagen eines neuen Jahres stattfinde CES im Spielerparadies Las Vegas besucht, wähnt man sich auf einer Automesse. Hier wird die Digitalisierung im Automobil sichtbarer als auf den Autoshows in Los Angeles, Genf, Frankfurt  oder Detroit.

Allerdings spielen die Highlights der Unterhaltungselektronik ebenfalls eine gewichtige, aber längst nicht mehr die Hauptrolle. Audi gilt als einer der ersten Hersteller, die die Consumer Electronic Show als Projektionsfläche für innovative Zukunftsentwicklungen entdeckt hat. Mittlerweile sind alle wichtigen Autohersteller in Las Vegas präsent.


Neujahrsansprache der Kanzlerin: eine Aneinanderreihung platter Floskeln

Wenn die Kanzlerin vom menschgemachten Klimawandel spricht, obwohl sie als Wissenschaftlerin die Unsicherheit dieser Behauptung kennt, zweifle ich daran, dass sie studierte Physikerin ist. Die intelligent, nein raffiniert orchestrierte Klima-Hysterie hat dazu geführt, dass mit der CO2-Schuldigsprechung die Regierung und die EU quasi eine Gelddruckmaschine generiert haben. COals Freibrief für unbegrenztes Drehen an der Steuerschraube.

Ich hatte diese Sätze gerade geschrieben, da „flatterte“ mir dieser offene Brief ins elektronische Postfach, den mir der Verein UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. übermittelt hat. Absender der renommierte Diplom Chemiker Dr. rer. nat. Hans Penner.


Gastbeitrag von Peter Schwerdtmann: Bekenntnisse eines alten Autonarren

Noch spielen die Wiener Philharmoniker das traditionelle Neujahrskonzert, da erwische ich mich mitten im Konfigurator eines koreanischen Herstellers bei der Suche nach dem passenden Infotainment für ein kompaktes SUV – mit Batterieantrieb. Sollte ich doch zu den mehr als fünfzig Prozent der Deutschen gehören, die den Erwerb eines Elektroautos erwägen? Dabei haben sie mich von frühester Jugend mit Benzin großgezogen, erst für den Fiat Topolino, dann mit Gemisch für den DKW 1000 SP mit stolzen 55 PS.