Artikel von Peter Groschupf

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt kritisiert „Klimahysterie“, obwohl er selbst zu den oft als Argument genannten 97 Prozent der Wissenschaftler gehört

„Die Chinesen werden einen Teufel tun, auf Kohle zu verzichten. Nach dem Pariser Klimaabkommen dürfen sie den CO2-Ausstoß noch um jene Menge erhöhen, die Europa emittiert. Das zeigt, wie maßlos unsere Debatte geworden ist. Sie wird am Ende zu Armut führen. Immerhin geht die Temperatur seit 2016 zurück“, sagt der Umweltexperte Fritz Vahrenholt im Hamburger Abendblatt.

Was in der Diskussion beim Verweis auf das Pariser Klimaabkommen immer untergeht: dass die Chinesen ihren CO2-Austoß sogar noch deutlich steigern dürfen, während wir uns auf eine physikalisch-chemische Unmöglichkeit, einer „Klimaneutralität“ verpflichtet haben. Vahrenholt sagt: „Die Klima-Diskussion ist so hysterisch geworden, dass sie die Politik vor sich hertreibt. Wir haben aber keinen Klimanotstand.“


Toyota setzt konsequent auf die Brennstoffzelle und stellt den Mirai II vor

Als Toyota 1997 den Prius-Hybrid auf den Markt brachte, prognostizierten viele Auto-„Experten“, dass sich diese Technik nicht durchsetzen würde. Auch wir zweifelten. Wir hatten nicht mit der quartalsberichtsfernen Zielstrebigkeit und Konsequenz der Japaner gerechnet.

Sie zogen ihr Hybrid-Projekt mit fernöstlicher Gelassenheit durch und haben damit Erfolg. Heute hat nahezu jeder Autohersteller einen Hybrid im Modellprogramm. Nun geht Toyota zügig auf die Brennstoffzelle zu:  „Sie ist der vielversprechendste Weg zur umweltgerechten Automobilität“, sagt Toyota.

Sportliches Coupé-Design soll Kunden überzeugen


Audi unter Strom – so planen die Ingolstädter ihre Elektrozukunft

Anders als der Wettbewerber aus München belässt es Audi nicht mit zwei Elektromobilen, um dann ein paar Jahre Pause zu machen. Der Audi e-tron war nur der Auftakt einer lang angelegten E-Offensive, die den Münchner Wettbewerber auf diesem Feld alt aussehen lässt. Die E-Langzeitstrategie von Audi gestaltet sich als glaubwürdiger und ernsthafter Schwenk, um mit dem Strom zu schwimmen.

Sicher ist es nicht leicht, in einem Verbrenner-Unternehmen mit hervorragenden Motoren plötzlich das Elektro-Zeitalter einläuten zu müssen. Das bedeutet für jeden Mitarbeiter teils schmerzhaftes Umdenken, zumal weil im Bereich der Diesel- und Otto-Motoren-Produktion Personalabbau droht. Der Übergang zur Elektromobilität ist ein gigantischer Spagat, denn einerseits müssen noch die Verbrenner gepriesen und verkauft werden, andererseits die E-Modelle ins kommunikative Bewusstsein nicht nur der Kunden (!) geschoben werden.


Audi Q3 Sportback 40 TDI quattro: Das elegante i-Tüpfelchen der Baureihe

SUV Coupé Q3 Sportback: Design vom Feinsten                 Fotos Audi

Die bei Autokritikern völlig zu Unrecht in Verruf geratenen SUV werden bei den Autokäufern nicht nur immer beliebter, sondern sie zeichnen sich auch immer wieder durch formale Impulse aus. Wie beim Audi Q3 Sportback.

Aus einem SUV ein Coupé zu machen ist hohe Design-Kunst. Beim neuen Audi Q3 Sportback ist das absolut gelungen, wenn wir mental von jenen Zeiten Abstand nehmen, zu denen ein Coupé ein flacher Zweitürer war oder sein musste.


Wie der „menschengemachte“ Klimawandel mit Heuchelei einher geht

In einer Titelgeschichte im Zentralorgan der grünen Eliten und Klimawandel-Heroen wurde Anfang August über den „Kreuzfahrt-Wahnsinn“ und seine katastrophalen Folgen für das Klima referiert. Der nicht von Geschichten-Erfinder und Fakten-Fälscher Claas Relotius geschriebene Artikel listet alles auf, was Kreuzfahrten eigentlich verbotswürdig macht.

„Luftverpestung, Ausbeutung, Menschenmassen“ – Die Schiffe verschmutzen Luft und Ozeane, selbst abgelegene Küstenstädte werden von Kreuzfahrern überrannt. Wer zahlt den Preis für den vermeintlichen Traumurlaub?“ heißt es im Vorspann. Fünf Spiegel-Journalisten haben darin zusammengetragen und aufgelistet, wie sehr Kreuzfahrten zum Klimawandel beitragen.


„Die Zeit der Privatautos in Städten ist vorbei“

Was die Panorama-Moderatorin Anja Reschke mit maliziösem Lächeln zur IAA öffentlich-rechtlich verkündet, ist die dieser Tage grassierende linkgsgrün-ideologische Sichtweise und an Dramatik nicht zu überbieten. Die IAA 2019, so die Journalistin, sei „das letzte Aufbäumen dieser sterbenden Branche“. Und weiter: „Die Zeit der Privatautos in Städten ist vorbei.“

Eine fatale Entwicklung des öffentlichen Diskurses: Aus den Autokritikern der Neunziger wurden Autogegner, die sich jetzt als militante Autohasser gebärden. Der Autohass ist dermaßen kulminiert, dass es einem angst und bange werden kann. Keine Talkshow mit überwiegend autokritischen Teilnehmern, die nicht das Fazit ziehen würde, dass die individuelle Mobilität mit dem AutoMOBIL zum Ende gekommen, mindestens aber ein Grund ist, ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Autoscham ist angesagt.


Der „Umwelthilfe“-Verein gibt sich skrupel- und pietätlos

Irgendwie ist es nicht zu fassen: Der Umwelthelfer-Verein instrumentalisiert den tragischen Unfall mit vier Toten in Berlin-Mitte für eine polemische Anti-SUV-Kampagne.

Die Meldung auf Twitter macht sprach- und fassungslos. Da fordert die so genannte deutsche „Umwelthilfe“, ein Verein mit nicht mal 300 ausgewählten Mitgliedern, praktisch einen SUV-Verkaufsstopp. Ohne die genauen Unfallursachen zu kennen, schreibt der Verein auf Twitter: „SUVs haben in unseren Städten nichts zu suchen! 4 Tote, darunter ein Kleinkind, sind die Bilanz eines schrecklichen Raser-Unfalls mit einem Porsche-SUV in Berlin.“


Gastbeitrag von Harald Kaiser zum Tode Ferdinand Piëchs: Wie ein Tiroler Fels

Zum Tod Ferdinand Piëchs hat der Journalist Harald Kaiser ein interessantes Psychogramm geschrieben. Der ehemalige Stern-Ressortleiter Auto hat Piëch oft getroffen und ihn mehrfach interviewt. Er charakterisiert einen Macher, vor dem sich viele seiner ehemaligen Mitarbeiter fürchteten und der die Medien zumeist als lästig empfunden hat.

Viele seiner Top-Manager, die er oft selbst engagierte, hat er teils schnell wieder und mit viel Geld im Gepäck vom Hof gejagt hat, wenn sie nicht spurten. Der Österreicher, schon als Multimillionär auf die Welt gekommen, war der Typ schneller Brüter. Fast immer wirkte er so, als stünde er ständig unter Hochspannung. Er war kein Kind des Windkanals, stattdessen kantig wie ein Tiroler Fels. Hier seine hervorstechendsten Charaktermerkmale:


Golf 1,5 TSI Highline: Mehr Auto braucht man (eigentlich) nicht

Obwohl nächstes Jahr der Golf VIII auf den Markt kommt, haben wir uns noch einmal den aktuellen Golf mit dem 1,5-Liter-Motor und 150 PS genauer angesehen. Und wir stellen fest, dass das klassenloseste unter allen Autos mittlerweile in jedem Detail so ausgereift erscheint, dass es einer Neuauflage eigentlich nicht bedarf.

 


Zum Tode Ferdinand Piëchs: Der harte Hund konnte sehr weich sein

Nirgendwo wird so gelogen wie in Nachrufen, heißt es. Dass manche der Lobes-Hymnen, die nun über Ferdinand Piëch ausgebreitet werden, höflicher Pflicht geschuldet sind, mag so sein. Aber alle Nachrufe verbindet ein gemeinsamer wahrer Kern: Prof. Dr. h.c. Ferdinand Piëch war ein genialer und visionärer Autokonstrukteur und Manager, der Deutschlands Schlüsselindustrie weltweit positiv geprägt hat.

So habe ich ganz persönliche Erfahrungen mit dem „Alten“ gemacht, die ihn für mich ganz anders erscheinen lassen, als es in den Medien oft dargestellt wurde. Piëch war zwar ein genialer Strippenzieher, der nicht nur technische, sondern auch Personal-Entscheidungen gnadenlos exekutierte, sondern auch jene förderte, die dieselben Qualitätsansprüche und Produkt-Visionen hatten wie er. Martin Winterkorn gehörte zu den von ihm Geförderten ebenso wie Ex-Audi-Chef Rupert Stadler und zahlreiche Namenlose, die sein Ausscheiden aus dem VW-Kosmos bis heute bedauern.


Aral-Studie: Freude am Autokauf weiter hoch – SUV nach wie vor sehr beliebt

Mehr als jeder Dritte plant einen Fahrzeugkauf – BMW in der Markenwertung vorn – Kombi, SUV und Limousine sind gefragteste Karosserieformen – Interesse an Hybrid- und Elektroauto nimmt zu.

Der Kauf eines Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagens lässt die Herzen der Autofahrer in Deutschland unverändert höher schlagen. Mehr als jeder Dritte plant innerhalb der nächsten 18 Monate einen Fahrzeugwechsel. Dabei ist das Interesse an Gebrauchtwagen deutlich gestiegen. Deutsche Premiumhersteller stehen hoch im Kurs, während Volumenmarken an Bedeutung verlieren. Das belegt die aktuelle Aral Studie „Trends beim Autokauf“, die mittlerweile seit 2003 in der neunten Auflage vorliegt und das private Pkw-Kaufverhalten beleuchtet.


Der „Umwelthilfe“-Verein kritisiert die Modell-Politik der Hersteller

Jürgen Resch vom Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ e.V. drängt sich mal wieder mit kritischen Anmerkungen zur Automobilität an und in die Öffentlichkeit. Dass er die Autoindustrie kritisiert, die falschen Auto-Modelle zu bauen, trifft allerdings die Falschen. Eigentlich müsste er die von ihm angeblich geschützten Verbraucher, die Kunden kritisieren. Aber das traut er sich nicht.

Den Autokäufern zu sagen, dass sie gefälligst andere Autos kaufen sollen, würde die Intention und Strategie der grünen Umweltideologen allzu deutlich machen. Nämlich dass es den „Verbraucherschützern“ allein darum geht, der Autoindustrie mal wieder Druck zu machen, dem „SUV-Wahn“ abzuschwören. Aber wie immer sich die Abmahner- und Auto-Gegner-Lobby auch aufführen mag: Der Kunde kauft weiterhin mit Vorliebe Diesel und SUV und vor allem: was er will. Und das ist gut so, soll so bleiben und muss respektiert werden. Die Autokäufer wollen nicht zurück in „DDR“- Modell-Zwangsbeglückung, als es nur zweitaktende Trabis und Wartburgs gab, auf die man auch noch 15 Jahre warten musste. Modellvielfalt ist angesagt, nicht SUV-Verbote oder ideologisch vorgegebenes Konsumverhalten.


Citroën C5 Aircross: Von wegen SUV seien Säufer

Die aktuelle Diskussion um eine SUV-Sondersteuer, „weil SUVs viel verbrauchen“ ist in den meisten Fällen absolut daneben. Der von uns getestete Citroën C 5 Aircross mit dem Vierzylinder-Turbodiesel und 131 PS hat sich zum Beispiel als sparsamer als mancher Kleinwagen erwiesen. Und damit steht er nicht allein im SUV-Segment, dem populistische Ideologen völlig zu Unrecht den Garaus machen wollen.

Markantes Gesicht ohne Aggressivität  Fotos: Citroën


Gastbeitrag des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e. V. Was haben die Deutschen von einer CO2 Steuer?

Die deutschen Autofahrer sind seit jeher die Melkkuh der Nation. Was haben sie von ihren Steuern und Abgaben? Kaputte Straßen, Marode Brücken, Staus ohne Ende aber eine beinahe lückenlose Überwachung ihres Verhaltens im Straßenverkehr. Hier wird im Namen der Verkehrssicherheit ebenfalls Kasse gemacht.

Mit einer CO2Steuer wird dem Bürger ebenfalls erheblich in die Brieftasche gegriffen, aber das Klima wird davon unbeeindruckt bleiben. Das Abschalten der Kernenergie hat auf das Klima eine viel stärkere negative Auswirkung als der Autoverkehr. Obwohl eine CO2Steuer praktisch keine Auswirkung auf die Umwelt hat, ist sie mehr oder weniger „trendy“ geschrieben worden. Den Beweis, dass eine CO2Steuer für Deutschland die globale Erderwärmung mindern könnte, ist man aber bis jetzt schuldig geblieben.


Der durchgeknallte Abmahn-Verein „Umwelthilfe“ fordert Beuge-Haft für Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann 

Eines muss man dem deutschen Umwelthilfe-Verein lassen: Er versteht es immer wieder, Deutschland medial aufzuregen. Die neueste Forderung aber schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht. Ausgerechnet ein grüner Ministerpräsident und sein CDU-Innenminister Strobl sollen in Beugehaft, weil sie die Forderungen des Vereins nicht – zack-zack – umsetzen, Euro-5-Diesel ebenfalls mit Fahrverboten zu belegen.

Allerdings ist es leider so, dass die „Umwelthelfer“ das Recht auf ihrer Seite wissen und es mit Hilfe deutscher Gerichte bis zur Absurdität ausreizen dürfen. Den Richtern kann man (mit einigen Ausnahmen) nichts vorwerfen, denn sie halten sich an gesetzliche Vorgaben, die zwar oft ideologisch und willkürlich formuliert wurden, aber juristisch zu respektieren sind.


Toyota GR Supra: Das Gelbe vom Ei

Dass sich Firmenchef Akio Toyoda gerne unter Pseudonym im Renntempo um die Nordschleife des Nürburgrings bewegt, kann die Firmenstrategie nicht unberührt lassen. Das Ergebnis der Racing-Ambitionen Toyodas sind nicht nur beeindruckende Rundenzeiten, sondern auch die Wiederbelebung des Toyota-Sportcoupés Supra.

Das nicht zuletzt formal so beeindruckende Sportcoupé entstand in enger  Zusammenarbeit mit BMW, wo die technische Basis in anderer Form als Z4 vom Band rollt. Obwohl viele Teile dem Bayern entnommen sind, haben wir es mit zwei völlig unterschiedlichen Charakteren zu tun. Der komfortbetonte Bayer auf der einen Seite und der Quasi-Nachfolger des legendären Toyota 2000 GT, der 1967 als Supersportwagen aus Japan die Sportwagenfans in aller Welt begeistert hatte, sind grundverschieden. Der neue GR Supra zeigt nicht nur von außen ein rassiges Outfit, sondern lässt auch fahrdynamisch seine sportlichen Rennsport-Gene erkennen.