Mobil in Deutschland e.V.: Der Irrsinn mit den Stickoxiden

Jeder Lungenfacharzt dürfte sich wundern, wie vehement der Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ darauf pocht, dass bei Überschreitung der durchschnittlich zulässigen 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter schwerwiegende Lungenkrankheiten oder ein früherer Tod drohen soll.

Die Abmahner der „Umwelthilfe“ pochen auf EU-Grenzwerte, die wissenschaftlich begründet sein sollen, aber rein ideologisch in EU-Recht gegossen wurden. Die „Umwelthilfe“ scheint das Recht auf ihrer Seite zu haben. Tatsächlich surft sie lediglich, aber erfolgreich auf von Politikern willkürlich gesetzten Grenzwertregeln. Die einzuklagen ist juristisch keine Kunst, weil Richter nun mal an EU-Recht gebunden sind. Wie irrsinnig diese Regeln sein können, lässt sich ja nicht nur am Stickoxid festmachen. Erinnert sei nur an die Energie-Sparleuchten, die nun als Giftmüll entsorgt werden müssen und geoklimatisch null Vorteile gebracht haben.

Wie der Verein „Mobil in Deutschland“ nun in einer bemerkenswerten Pressemitteilung deutlich macht, sind die Grenzwerte für den Straßenverkehr ein Witz, nein Irrsinn. Der Wahnwitz hat ebenso Methode wie jener vom menschengemachten Klimawandel. Aber das ist einer anderen Geschichte vorbehalten.

In Deutschland sind 13 Millionen Diesel-Autos betroffen

Mobil in Deutschland warnt davor, die Mobilität von 13 Millionen Dieselfahrzeugen in Deutschland einzuschränken. Dass die Politik dies einfach so hinzunehmen scheint, ist bemerkenswert. Mobil in Deutschland sagt dazu: „Noch nie war die Luft in unseren Städten besser als heute. Das sagt sogar das Umweltbundesamt. Dennoch wird eine Stadt nach der anderen verklagt, weil sie die Grenzwerte für Stickstoffdioxid angeblich nicht einhalten. 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter auf der Straße sollen gefährlich sein.

Gleichzeitig gelten am Arbeitsplatz (Innenraum) 60 Mikrogramm NOx/m3, in Fabrikhallen sind sogar 950 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft erlaubt. Eine Zigarette verursacht mehr als 200.000 Mikrogramm NOx/m3. In den USA gelten im Übrigen 100 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter auf der Straße. Alles darunter wird als „beste Luftqualität“ bezeichnet. Doch in Deutschland werden Fahrverbote auferlegt und damit ein enormer Schaden für Autofahrer, die Umwelt, Wirtschaft und Industrie in Kauf genommen. Von dem Imageschaden mal ganz abgesehen. So etwas gibt es nur in Deutschland.“

Der Verein fordert in einer Petition an den Bundestag, die Grenzwerte anzupassen. Mittlerweile hat der Verein 20.000 Unterschriften gesammelt und will nach Erreichen der 50.000 den Bundestag auffordern, Fahrverbote zu verhindern.

 

 

 

 

 

 

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