Das neue Audi TT RS Coupé mit der Lizenz für Gänsehaut

Wer hätte 1998 gedacht, dass aus dem neuen und eher braven Audi TT Coupé 18 Jahre später ein Auto mit den Fahrleistungen eines Supersportwagens werden würde. Das jetzt vorgestellte Audi TT RS Coupé und sein offener Bruder als Roadster brechen mit allen Gesetzen fahrdynamischer Zurückhaltung. 400 PS aus fünf Zylindern und 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind aber nicht alles: Untermalt von süchtig machendem Gänsehaut-Sound wird deutlich, was das wahre Hindernis fürs Elektroauto sein könnte.

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Die EU verlangt „radikales Umdenken“ der Autoindustrie – und ignoriert die Kunden völlig

Es ist wieder einmal Zeit fürs Autoindustrie-Bashing. In 2030 sollen 20 Prozent der verkauften Autos mit Elektroantrieb oder Brennstoffzelle fahren. Das verlangt jetzt der für Energie zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic. Und er denkt noch weiter: 2050 sollen gar mehr als 50 Prozent der Autos völlig emissionsfrei betrieben werden. Es ist wieder einmal jene typische EU-Anwandlung, die mehr mit planwirtschaftlichem Denken zu tun hat als mit marktwirtschaftlicher Freiheit.

EU-Beschlüsse sind oft reines Wunschdenken


Der neue Fiat 124 Spider: Offen und herrlich

Kopffreiheit bis zur Sonne hat bei Fiat Tradition. Mit dem neu aufgelegten 124 Spider will die Marke an den vor 50 Jahren vorgestellten Sport Spider erinnern, der in den Sechzigern nicht nur die Sehnsucht nach Bella Italia und Dolce Vita erfüllte, sondern heute zum begehrten Oldtimer gereift ist. Dass der neue Spider um Welten besser ist, ändert nichts an der Gemeinsamkeit authentischen Roadster-Feelings.


Neuer Dreizylinder im kleinsten Volkswagen: Up, up and away!

Der neue VW Up! (das Ausrufezeichen gehört tatsächlich zur Modellbezeichnung) ist erwachsen geworden. Das gilt nicht unbedingt für die Optik, die trotz schärferer Linienführung nach wie vor sehr jung und frech erscheint, sondern vor allem für den technischen Inhalt. Wir fuhren den turbogeladenen neuen Dreizylinder der Baureihe mit 90 PS und hatten Spaß ohne Ende.


BMW-Vorstand Klaus Draeger wird zum Frührentner

Ist es nicht die pure Verschwendung von Management-Potenzial, wenn der Aufsichtsrat einen Vorstand, noch immer 59 Jahre alt, „mit Erreichen der Altersgrenze“ in den Ruhestand schickt? Ist es nicht an der Zeit, bei BMW einmal über den Sinn der Regelung nachzudenken, dass Führungskräfte mit 60 Jahren abzudanken haben und aus dem Arbeitsprozess gerissen werden? Was für eine Verschwendung von Erfahrung, Wissen und Energie! Das glatte Gegenteil von Effizienz. Zumal weil bei BMW ausgeschiedene Führungskräfte ihre Freude an der Arbeit (nicht aus Notwendigkeit Geld zu verdienen!) dann nicht selten bei der Konkurrenz ausleben.


So wird das nichts mit der Elektromobilität

Noch machen viele Hürden der Mobilität unter Strom das Leben schwer. Die E-Mobilität wird zwar vom Staat mit Prämien gefördert, aber das Interesse an Stromern enttäuscht. Längst ist klar, dass die von der Kanzlerin ziemlich kenntnisfrei in den Raum gestellte Fiktion von einer Million Elektrofahrzeugen in vier Jahren völlig unrealistisch ist. Das ist zwar nicht Schuld der Kanzlerin, aber das halbherzige Agieren Richtung Zukunft bremst die Fahrfreude mit Strom, der überwiegend aus dem Kohlekraftwerk kommt. Aber es ist auch im Stromer-Land Norwegen oder Holland nicht der Umweltgedanke, der dort die Elektromobilität boomen lässt. Es sind massive Fördermaßnahmen wie kostenloses Laden und Nutzung von Busspuren etc. In Deutschland ist es die Halbherzigkeit, die Inkonsequenz leerer Symbolpolitik.


Porsche 911: Am Anfang stand die Mängelliste – Von Harald Kaiser

Vor gut 60 Jahren begann bei Porsche die Planung für einen modernen Sportwagen. Das Ergebnis war der Porsche 911. Während seiner Konstruktion kam es zum Teil zu unglaublichen Technikpannen. Die ziemlich unbekannte Entwicklungsgeschichte eines Männertraums.

Die Aktennotiz deckt große Schwächen auf. Auf dem Verteiler des zweiseitigen Papiers stehen sieben Namen, an die es gerichtet ist. Ganz oben „Herrn Porsche“ und „Herr Porsche Junior“. Gemeint sind Firmenchef Ferry Porsche und dessen Sohn Ferdinand Alexander Porsche, der Designer.


Der neue Audi Q2: Als SUV das Gelbe vom Ei?

Mit dem neuen Q2 will Audi das SUV-Segment im Kleinwagen-Bereich erobern. Mit drei Benzinern und drei Dieseln zwischen 115 und 190 PS soll er vor allem jüngere Kunden überzeugen. Das könnte schief gehen, denn der Q2 ist nicht nur für junge Zielgruppen ein spannendes Angebot, das in der Basisversion ab 22.900 Euro zu haben ist.

Er ist nicht klein, sondern hat das Format wahrer Größe. Er ist alles, nur nicht langweilig. Und er ist nicht wirklich ein SUV, obwohl man in ihm acht Zentimeter höher sitzt und seine Proportionen als eine Art optische Täuschung SUV-Ausstrahlung suggerieren.


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