Ein Krimi zwischen Fiktion und Realität

Wer da glaubt, in den Führungsetagen der Auto-Industrie geht es immer redlich, korrekt und anständig zu, erliegt einem großen Irrtum. Da wird intrigiert, gelogen, hochgestapelt, wie in jedem großen Unternehmen. Zu diesem Sachverhalt hat der langjährige Ressort-Leiter Auto beim Stern, Harald Kaiser, einen spannenden Kriminalroman geschrieben. Das „Auto-Komplott“

Dabei verschwimmen die Erfahrungen Kaisers mit realen Personen, Ereignissen und fiktiven Zutaten überraschend flüssig ineinander. Ganz ohne KI gelingt es dem Automobil-Insider Kaiser erlebte Automobil-Geschichte mit kriminellen Zutaten anzureichern und sie so darzustellen, dass die Stränge der verschiedenen Ebenen kaum noch zwischen Realität und Fiktion zu entwirren sind. Kaiser hat die unterschiedlichen Ereignis-Ebenen dermaßen realitätsnah verbunden, dass sich viele der handelnden Personen erkennen können. Die Manager im engeren Dunstkreis der Ereignisse dürften sich schmunzelnd in die Zeit jener Tage zurückgeführt fühlen, in denen maßgebliche Weichenstellungen technischer Entwicklungen erfolgt sind. Kaiser bringt dabei Detailkenntnisse ein, die seine authentische Nähe zu den jeweiligen Führungskräften und Ereignissen belegt. Stellenweise liest es sich, als wäre der Autor bei den Entscheidungsmeetings persönlich anwesend gewesen.

Ein absolut lesenswertes Buch (10 Euro). Nicht nur für Insider, sondern für alle, die Interesse an der Autoindustrie und ihren technischen Entwicklungen haben. Manch Manager wird sich wiedererkennen.

https://books.google.de/books?id=w1LPEQAAQBAJ&pg=PA32&dq=Auto-Komplott&hl=de&newbks=1&newbks_redir=0&source=gb_mobile_search&sa=X&ved=2ahUKEwjcsa61wv-TAxXLA9sEHTMkCE0Q6AF6BAgNEAM#v=onepage&q=Auto-Komplott&f=false

 

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