Allgemein

Die langfristige Toyota-Strategie setzt weiter auf Verbrenner – mit Wasserstoff

Was BMW im Siebener 12-Zylinder seriennah entwickelt und auf der Weltausstellung in Hannover 2000 groß präsentiert hatte, dann aber ziemlich sang- und klanglos einstellte, präsentiert nun Toyota im Rennsport: den Wasserstoff-Verbrennungsmotor! Toyota macht damit tatsächlich ernst mit der allseits geforderten Technologie-Offenheit.

Toyota hat erst vor kurzem damit überrascht, nun doch auch die E-Mobilität mit Batterien weiter zu entwickeln. Das Unternehmen hat nun mehre Pfeile im Köcher: Batterie-Autos, Brennstoffzellen-Autos und jetzt auch noch den Verbrennungsmotor mit Wasserstoff. Zunächst allerdings nur im Rennsport, aber Toyota ist für seine langatmige Strategie bekannt. Was haben die deutschen Automanager eher verächtlich als bewundernd gelächelt, als Toyota das ersten Hybrid-Modell Prius auf den Markt brachte. Der heutige Aufsichtsratschef der Daimler AG Bernd Pischetsrieder hat es damals als BMW-Chef den falschen Weg genannt, zwei Antriebe in ein Auto zu packen. Heute bietet fast jeder Hersteller, natürlich auch Mercedes-Benz Hybrid-Antriebe an, meistens als Plug-in.

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Nennt Audi den Avant künftig Avant_in?

Der sprachliche Unsinn der Genderisierung macht scheinbar auch vor jenen nicht halt, die mit Sprache professionell umzugehen haben. Dass nun die Audi-Kommunikationsabteilung den sperrigen Unterstrich einführt, um die Gleichberechtigung zu fördern, ist nur dem vermeintlichen Zeitgeist geschuldet, nicht dem ordentlichem Umgang mit Sprache oder der echten Gleichberechtigung. Und schon gar nicht dem Image vom Vorsprung.

Fördert die Genderisierung der Sprache wirklich die Integration von Frauen als gleichberechtigte Teile der Gesellschaft? Sprachwissenschaftler sind da geteilter Meinung, je nachdem, welchem politischen Lager sie angehören. Ich halte es wie viele meiner Kollegen und Kolleginnen für völligen Unsinn. Genauso wie die von Audi kommunizierte Begründung:


Fahrbericht Audi RS e-tron GT: ein Supersportwagen reinsten Wassers

Wenn es ein überzeugendes Argument für ein batteriebetriebenes E-Auto gibt, dann ist es zweifellos der Fahrspaß. Auf die Spitze getrieben wird diese Freude am Fahren (sorry BMW) unbestreitbar im neuen Audi e-tron GT, die wir auf einer längeren Probefahrt auskosten durften. Noch immer euphorisiert vom perfekt komponierten (!!) E-Sound of Silence und dem nachgerade unheimlichen Beschleunigungsschub fällt es schwer, die mobile Elektrozukunft in Frage zu stellen. Wenn es da nicht immer noch ein paar Hürden gäbe.

Fangen wir damit an, was beim Audi e-tron GT sofort ins Auge springt: die absolut gelungene Form. In jedem Detail faszinierend, ästhetisch pointiert und zugespitzt: ein Gran Turismo wie aus dem Design-Lehrbuch, ein viertüriger Hochleistungs-Sportwagen für die lange Reise, bei dem man sogleich an eine coronafreie Ausfahrt durch die schwingenden Hügel der Toskana zu denken animiert wird. Da erscheinen die Landstraßen und die Autobahn rund um Hamburg auf unserer Testfahrt eher ernüchternd, aber ohne dem GT auch nur den Hauch seiner Faszination nehmen zu können.


Der BMW-Sündenfall: Marketing und Pressearbeit in einer Hand

Wird die Unternehmens- und Produktkommunikation zum reinen Marketing-Instrument? Diese fatale Entwicklung wird von BMW künftig ganz offiziell praktiziert. Ein Tabubruch, der sich bitter rächen könnte. Oder sind die Sitten inzwischen dermaßen degeneriert, dass das Marketing nicht mehr von der Unternehmens-Kommunikation, also der klassischen Pressearbeit zu unterscheiden ist?


Elektroautos in Tiefgaragen: Müssen sie bald überall draußen bleiben? – von Jens Meiners

Sie gilt als Herzstück der ansonsten eher im Diffusen bleibenden „Verkehrswende“: Die Elektromobilität mit voll- oder teilelektrifizierten Autos. Die Marktanteile steigen langsam, vor allem dank enormer Subventionen von teilweise über 10.000 Euro. Doch neben die vielen Fragen in Bezug auf Reichweite, Kosten und tatsächlichen Nutzen für die Umwelt tritt jetzt auch die Sorge um die Sicherheit. Sie hat jetzt dazu geführt, dass nach Leonberg nun auch in Kulmbach ein zentral gelegenes Parkhaus für Elektro- und Hybridfahrzeuge gesperrt wurde.

 


Audi SQ5 Sportback TDI: Ein Traum souveräner Vorwärtsbewegung

Dieser Motor ist ein Treibsatz der besonderen Art. Ein Traum souveräner Vorwärtsbewegung, der zu dem Schluss zwingt: Der Diesel darf nicht sterben! Ob Verbrauch oder Abgaswerte: Viel weniger geht kaum. Und mehr Leistung braucht kein Mensch. Für weniger leistungshungrige Kunden gibt es noch andere Motorvarianten im selben formal gelungenen Sportback-Gewand.

 


Gast-Kommentar von Peter Schwerdtmann: Audianer_innen 2020 erneut erfinderisch

Die Sprache lebt. Und auch der Duden ist nicht mehr das, was er früher einmal war – ein sicherer Ratgeber für Grammatik und Rechtschreibung. Schon das Wort „gendergerecht“ hätte nicht in seine Spalten rutschen dürfen. Hier werden hemmungslos zwei Sprachen gemischt, ein englisches Wort brutal eingedeutscht. Der Duden hat eine Begründung dafür, denn er beobachtet die Entwicklung der Sprache. Dabei verliert er zusehends seine wesentliche Aufgabe aus dem Blick, die deutsche Sprache zu pflegen.


Stromrationierung: ein verheerendes Signal für Elektroauto-Käufer und -Interessenten

Da überlegen sich Autokäufer, ob sie nun auf E-Mobilität umsteigen oder doch einem Diesel oder Benziner den Vorzug geben sollen. Und da tritt das Bundeswirtschaftsministerium mit der Botschaft in die Öffentlichkeit, dass man eventuell Strom für die Ladesäulen rationieren muss, um flächendeckende Blackouts zu vermeiden.

Volkswagen meldet eine Verdreifachen des Absatzes von elektrifizierten Autos in 2020 zum Vorjahr. Das ist zweifellos ein Erfolg, den viele E-Skeptiker nicht für möglich gehalten hätten. Die Power, mit der das VW-Marketing diese Zahlen erreicht hat, kann auf lange Sicht auch zum Problem werden.